Im Jahr des Jubiläums zu 20 Jahren Mauerfall ist auch das Web zum Ort des Erinnerns geworden. Mit zwei besonderen Social Media-Projekten sorgte die Agentur construktiv für den Kunden Kulturprojekte Berlin für eine weltweite Diskussion über den Fall der Mauer und die Zukunft.
Zentrales Element der Kampagne war die „Berlintwitterwall“ (http://www.berlintwitterwall.com/de/). Nutzer des Microblogging-Dienstes Twitter konnten sich auf einer animierten Darstellung der Berliner Mauer mit Ihren eigenen Gedanken und Wünschen an die Zukunft verewigen. Über 1,4 Millionen Twitter-Nutzer konnten mit der Aktion erreicht werden. Starke Beteiligung aus China mit Protesten gegen die Great Firewall sorgte für eine Sperrung der Website. Die New York Times, Guardian und zahlreiche Nachrichtenagenturen aus dem In- und Ausland berichteten. Die Website stand komplett mehrsprachig in Deutsch, Englisch und Chinesisch zur Verfügung.
Zudem Projekt gehörte auch ein Twitter-Account, der täglich einen historischen Fakt aus den Novembertagen 1989 veröffentlichte und eine Facebook-Fanpage. Beide Kanäle erreichten innerhalb sehr kurzer Zeit mehr als 2000 Follower und Fans.
Eine weitere Aktion fand auf Europas größtem Social Bookmarking Portal Mister Wong statt. Nutzer konnten hier über eine Facebook-Comment-Box ihre Kommentare auf einen der über 1000 Dominosteine hinterlassen, welche am 9.11. in einer Live-Übertragung des ZDF zum Fall gebracht wurden.
„Gespräche über große Events, auch Geschichtliche, sind fester Bestandteil des Social Webs. Die Berlintwitterwall hat eindrucksvoll gezeigt, wie man die viralen Effekte durch Twitter für das Mauerfalljubiläum nutzen konnte“, freut sich Kai Tietjen, Inhaber der Agentur construktiv über den Erfolg beider Aktionen.
http://www.berlintwitterwall.com/de/








