Einmal im Jahr bricht in Bremen die Zeit von Freiluftmusik, Bionade und Handbrot an. Fünf Tage lang wird das Weserufer zwischen dem Weserstation und der Innenstadt zum Festival für Musikliebhaber und Feinschmecker. Wir möchten einen anderen Blick auf das Spektakel zeigen und haben das Ganze aus der Luft aufgenommen. Wie wir das angegangen sind, und welche Hürden ein Innenstadt-Flug mit sich bringen, zeige ich hier einmal auf.

Die Flugplanung

Die Drohne braucht man natürlich. In unserem Fall ist das eine DJI Phantom 3 Pro.

Für gewerbliche Flüge ist eine Aufstiegsgenehmigung des jeweiligen Bundeslandes nötig. Direkt in Bremen ist das Fliegen mit einer Drohne nur bis zu 50 Meter Höhe erlaubt. Da wir neben der Breminale filmen wollten, um nicht über Menschen zu fliegen, bot sich natürlich die Weser an. Diese ist allerdings eine Bundeswasserstraße. Das bedeutet, dass man zum Überfliegen eine Genehmigung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes benötigt. Die Sachbearbeiter dort sind zum Glück super fix und total nett. Eine Wasserstraße hat wiederum eigene Bestimmungen. Zum Beispiel die Mindestflughöhe von 40 Metern. Bleiben also noch 10 Meter Spielraum zum Fliegen. Zu guter letzt muss man auch irgendwo starten und landen. Dabei hat uns der Ruderverein 1882 sehr unterstützt, der uns Steg und Strom zur Verfügung gestellt hat.

Der Flug

Zwischen 40 und 50 Metern gibt es keine Hindernisse. Die steife Brise über der Weser war allerdings auch nicht ohne. Falls die Drohne nicht mehr gegen ankommt, sollte man sich im Vorfeld einen sicheren Platz zum Notlanden ausmachen. Der muss natürlich in Windrichtung liegen. Die Aufnahmen selbst sind dafür wunderschön geworden und sind den Aufwand allemal wert. Faszinierend ist auch die Bremer Innenstadt im Hintergrund.