Wer sich unsere kleine Preview zur kompletten Palette angeschaut hat, stellt schnell fest, dass in einem 360° Bild wahnsinnig viele Informationen stecken. Ich selbst war nicht beim Shooting dabei, könnte mich aber vor Ort durchaus zurechtfinden. Die Fragen, die dann aufkommen: Welche Inhalte kann ich darstellen, wie passt das auf die Website und wie Aufwändig ist das überhaupt?

Vom Showroom eines Badherstellers, den Poolbereich eines Kreuzfahrschiffes bis hin zur Fabrikanlage können wir alles Fotografieren oder als 360° Videos / Fotos darstellen. Indem wir mehrere Aufnahmen verbinden, können wir Rundgänge oder Touren erstellen.

 

Virtuelle Räume im Web

360° Bilder und Videos können einen wahnsinnig guten Einblick liefern. Der Benutzer ist allerdings immer noch nur ein passiver Zuschauer. Wie wäre es, wenn er mitten drin wäre und zusätzlich mit Inhalten interagieren oder hin- und herlaufen könnte? A-Frame bringt diese Lösung. Es ist möglich virtuelle Räume für Webseiten zu gestalten, die einen Teil oder den ganzen Bildschirm einnehmen. Hier einmal ein Beispiel. Natürlich ist die Technik außerhalb dieser Tech-Demo auch für VR Brillen und mobile Geräte zugänglich.

 

VR Brillen

Ein riesen Vorteil der Web-Darstellung ist die Verbindung von neuen VR-Brillen wie der Google Cardboard oder Samsung GearVR mit klassischen Webseiten. Mit dem Smartphone wird die Website zu einer ganz eigenen Erfahrung und auch ohne sieht der Besucher, dass sich hier jemand Gedanken um seinen Inhalt gemacht hat.

Der Aufwand hält sich dabei im Rahmen. Statt viele Bilder aus verschiedenen Perspektiven zu machen wird aus einer Position der gesamte Raum aufgenommen. Ein 360° shooting ist also nicht viel komplizierter als ein normales. Auch die Integration in die Website ist dank HTML5 technologien und weit entwickelten Web-Playern ähnlich wie die Entwicklung normaler Webseiten.