Unsere Oculus Rift ist nach einigen Monaten doch noch angekommen! Also habe ich gleich mal ein paar Sachen ausprobiert und natürlich auch einen Vergleich zur Vive gezogen, die wir hier ja schon länger haben.

Erster Eindruck der Oculus Rift

Das war alles? Display und 2x USB anschließen. Mehr nicht. Jetzt noch das Mikrofon ähnliche Tracking Stativ auf den Tisch stellen und fertig. Von der Vive war ich anderes gewohnt. Diese hat dafür aber natürlich auch räumliches Tracking. Den Oculus Store hatte ich schon installiert, also nur noch Hardware Updates durchlaufen lassen. Bei der Vive ist auch das wieder komplizierter: HTC Software installieren, Steam installieren, VR Setup ausführen und durchlaufen. Das sind schon einige Schritte mehr. Bis hier hin ist die Rift klar im Vorteil.

In den Anwendungen sieht das aber anders aus. Als erstes habe ich Lucky’s Tale ausprobiert. Es ist ein super süßes Jump And Run Spiel, von der Kamerabewegung wurde mir allerdings sofort schwindelig. Nach 5 Minuten habe ich mich dran gewöhnt. Die Steuerung per Gamepad ist gewohnt, ich wollte aber sofort die HTC Motioncontroller haben und was anfassen. Das WOW Erlebnis blieb irgendwie aus. Dafür ist die Vive durch die räumliche Bewegung und die Motioncontroller einfach viel beeindruckender.

Bei der Bildqualität nehmen sich die beiden Brillen beide nichts. Sie ist gut, es gibt aber viel Luft nach oben. Das Tragegefühl war in der Rift angenehmer. Sie ist leichter und sitzt besser.

Die Google Cardboard

Wie passt die Google Cardboard da jetzt rein? Gar nicht so recht. Muss sie aber auch nicht. Spiele spielen kann man natürlich nicht so gut. Videos oder andere „Erfahrungen“ anschauen klappt aber gut. Hier ist der preisliche Faktor einfach entscheidend. Um ein Produkt zu präsentieren oder von der mobilen Seite auf ein 360° Video zu kommen setzt sich niemand die Vive oder Rift auf. Das Handy aber mal eben in die Cardboard stecken um in eine andere Welt zu tauchen ist aber gar kein Problem.