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SHOPPABLE CONTENT

Was ist Shoppable Content und warum brauchen wir ihn? Alles zu Formen & Potenzialen des neuen Einkaufserlebnis.

Was ist Shoppable Content?

Shoppable Content schließt die Lücke zwischen Content & E-Commerce

Was ist Shoppable Content und brauchen wir es? Shoppable Content ist jede Art von Content, der den direkten Kauf der gezeigten Objekte ermöglicht. Bisher sind Content und E-Commerce voneinander getrennt. Dabei wissen wir, Content ist für den Erfolg einer Marke heute unabdingbar. Content schafft Themenwelten, fasziniert Nutzer und emotionalisiert Marke sowie Produkt. Nutzer stehen täglich vor einer Vielzahl an Angeboten und werden von der Auswahl förmlich geflutet. Bei der Suche nach dem passenden Produkt spielen daher neben den funktionalen Eigenschaften auch das Markenimage und wahrgenommene Mehrwerte eine Rolle. All das erfüllt Content.

 

Dennoch: Bei all der Relevanz von Content fehlt es bislang häufig an einem nahtlosen Übergang vom Content, wie zum Beispiel einem Videoclip, zum E-Commerce, also dem Onlineshop. Das heißt, User stehen häufig vor folgendem Problem: Sie nehmen Content auf und interessieren sich für die gezeigten Produkte, jedoch fehlt die direkte Kaufmöglichkeit zum Erwerb der entsprechenden Produkte. Und auf einen längeren Suchprozess lassen sich User nur in den seltensten Fällen ein. Denn den Shop im Browser zu öffnen und ihn nach dem gewünschten Artikel zu durchforsten, ist schlichtweg zu aufwendig. Das bedeutet für den Händler: Trotz relevanten Contents mit Potenzial zum Kaufabschluss setzt er an dieser Stelle die Conversion nicht um.

 

Hier kommt nun Shoppable Content ins Spiel. Denn Shoppable Content schließt die Lücke zwischen reinem Content und dem E-Commerce und schafft damit ein nahtloses sowie emotionales Kauferlebnis.

Wie sieht Shoppable Content aus?

Ziel: Kaufprozess im Fokus

Per se gibt es keine festgelegte Form, wie Shoppable Content gestaltet werden sollte. Das Hauptziel ist es, das Kauferlebnis für den User möglichst nahtlos und simpel zu gestalten. Je einfacher und intuitiver der Kaufprozess ist, desto erfolgreicher performt Shoppable Content. Denn insbesondere beim Onlineshopping bevorzugen User schnelle und unkomplizierte Kaufprozesse. Je kürzer der Kaufprozess, desto höher sind die Conversions.

Kaufprozesse mit und ohne Shoppable Content im Vergleich

Shoppable Content - Formen

Hotspots

Eine mögliche Gestaltung ist die Verwendung von Hotspots. Hotspots sind Symbole im Bild oder Video, die beim Klick zur Produktseite im Shop leiten oder die Möglichkeit bieten, das Produkt direkt in den Warenkorb zu legen.
Anstelle von Hotspots ist zudem die Listung der gezeigten Produkte unter Text, Bild oder Video möglich. Insbesondere bei Videos wird der Clip so nicht unterbrochen und der Kauf kann hinterher erfolgen. Auch bei dieser Form von Shoppable Content sollte der Kaufprozess möglichst kurz sein.

Beispiel Shoppable Content mit Hotspots

Shoppable Content am Beispiel Scotch & Soda

Shoppable Lookbook

2017 setzt die Marke Scotch & Soda erstmalig Shoppable Content für ihr Lookbook ein. Statt dem klassischen Lookbook kann der User die Produkte nun direkt in den Warenkorb legen. Scotch & Soda entwickelt das Lookbook vom Medium der reinen Präsentation der Kollektion zu einem Format, das Content und Shop verbindet. Das Ergebnis: Scotch & Soda verdoppelt mit diesem neuen Einkaufserlebnis die Website-Verweildauer und steigert die Abverkäufe deutlich.

 

Ein kleines Extra von Shoppable Content: Die Conversions sind messbar. Wie im Beispiel Scotch & Soda lassen sich die Conversions nachverfolgen und somit letztlich die Erfolge von Shoppable Content messen. Und was wir messen können, können wir verstehen und optimieren.

Display Performancekontrolle

Shoppable Content – für wen sinnvoll?

Voraussetzungen für den Erfolg

Lohnt sich Shoppable Content für jeden Händler? Im Prinzip ja. Doch: Aufwand und Ertrag sollten immer gemeinsam betrachtet werden. Besonders interessant ist Shoppable Content für Branchen mit Themenbereichen, die emotionale visuelle Produktwelten erlauben. So eignen sich Sparten wie Fashion, Lifestyle, Ernährung, Sport und Einrichtung besonders für das Format.
Für die Erstellung nutzerrelevanter Inhalte sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Denn die Entwicklung von Content sowie die Gestaltung der Shoppable-Features beansprucht Aufwand und eine genaue Kenntnis der Zielgruppe – insbesondere ihrer Bedürfnisse und Ansprüche an Inhalte.
Die Umsetzung der Shoppable-Features sollte mit Kreativität, einem Gespür für User Experience und technischer Kompetenz in Angriff genommen werden. Hierbei unterstützen wir Sie gerne.

INTERESSE GEWECKT?

Für weitere Informationen zum Thema Shoppable Content, unserer Arbeitsweise und individuellen Angeboten, können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

Björn Schneider

Prokurist, Director Content & Website Marketing

0421 27867-239