Dem unilateralen Informationsfluss wird in Social Media Newsrooms mit einem multilateral strukturierten Medienfluss begegnet, der Dialog auf Augenhöhe erfahrbar macht – für alle, denn für den Zugang in den Pressebereich 2.0 benötigt man keinen Account und der „Absender“ ist bequem erreichbar. Somit bietet der Social Media Newsroom Anreiz für die „neue“ Nutzergemeinschaft als auch für Unternehmen, die den schnellen Zugang zum Dialog mit jeder Bezugsgruppe wünschen. Die zunehmende Beliebtheit der Social Media Newsrooms gründet sich weiter auf der glaubwürdigen Informationsverteilung durch Social Networks sowie der inhaltlich und formal an die neue Medienlandschaft angepassten Gestaltung, die neben Text auch Fotos, Video und Audioelemente verbindet.
Im Sinne des grundsätzlichen Willens der User nach einer dialogorientierten Kommunikation, vereint ein Social Media Newsroom die „klassische“ Pressemitteilung mit dem Einsatz aller Web2.0-Tools, mithilfe derer man Kunden von nutzergenerierten Inhalten wie Communities, Weblogs und Twitter mediengerecht begegnet. In diesem Verbund der medialen Möglichkeiten richtet sich der Social Media Newsroom als einfach zu bedienender Pressebereich auf einer Website ebenso an Journalisten wie auch an Blogger und interessierte Nutzer.