Fünf heiße Tipps für das Influencer Marketing
Fünf heiße Tipps für das Influencer Marketing

Fünf heiße Tipps für das Influencer Marketing

Immer mehr Unternehmen streben die Zusammenarbeit mit Influencern an, egal ob als Kampagne oder in einer fortlaufenden Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum. Dafür wird inzwischen immer mehr Budget eingeplant. Je relevanter das Influencer Marketing im Marketingmix eines Unternehmens wird, desto wichtiger ist es, sich fundierte Gedanken über Vorgehensweisen & Co. zu machen. Wir geben fünf heiße Tipps, was im Influencer Marketing unbedingt bedacht werden muss.

Veröffentlicht von
CHRISTIAN PANSCH

Zielsetzungen im Influencer Marketing klar definieren

Ohne Ziele kein Erfolg!

Die strategische Vorbereitung ist wie bei jeder Marketingdisziplin das A und O. Nur mit einem klaren Ziel bezüglich der Zusammenarbeit mit Influencern ist eine Erfolgsmessung möglich. Soll ein neues Produkt über die Reichweite von Influencern bekannter gemacht und Awareness generiert werden? Oder soll das Produkt auch über die Influencer verkauft werden? Diese beiden Szenarien sind zwei vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe und erfordern eine unterschiedliche Vorbereitung und Ausrichtung der Kampagne.

 

Zunächst gilt es also, Ziele zu definieren: Influencer Marketing kann das Markenimage stärken, neue Follower für die eigenen Kanäle gewinnen oder mehr Engagement generieren. Auch eine Erhöhung der Conversions ist oftmals das Ziel von Influencer-Kampagnen – auch hier gilt es, die Intention genau zu definieren. Jede Zielsetzung erfordert eine darauf ausgerichtete Influencer Strategie.

Person bedient Smartphone

Nano-Influencer, Micro-Influencer, Macro-Influencer oder Mega-Influencer?

An die richtigen Kontakte herantreten

Die Influencer Szene wächst stetig. Mittlerweile hat sich eine Einteilung der interessanten Kontakte in vier Kategorien etabliert:

 

Nano-Influencer

Damit sind die Influencer mit einer vergleichsweise kleinen Reichweite gemeint. Die Reichweite mag zwar begrenzt oder geringer sein, dafür punkten sie mit höherer Authentizität und besserem Engagement: Nano-Influencern vertraut die Community sehr stark.

 

Micro-Influencer

Im Micro-Bereich liegt die Anzahl der Fans und Follower meist im vier- bis fünfstelligen Bereich. Oftmals beschäftigen sich diese Influencer mit einem bestimmten Thema oder stehen für einen spezifischen Themenbereich – aber das muss nicht immer so sein. Inhaltlich bieten Micro-Influencer eine gewisse Tiefe und stehen im Austausch mit der eigenen Community.

 

Macro-Influencer

Wer als Influencer sechs- oder siebenstellige Follower-Zahlen aufweist, gehört zur Kategorie der Macro-Influencer. Die hohe Reichweite ist sicherlich für viele Unternehmen und Werbetreibende sehr interessant, da viele Kontakte mit einer Botschaft erreicht werden können. Die Engagement-Rate ist aufgrund der Größe dieser Accounts meist niedriger als im Nano- oder Micro-Bereich. Macro-Influencer werden häufiger für Kooperationen oder Partnerschaften von Unternehmen angefragt und gebucht.

 

Mega-Influencer

Sternchen, Stars und Prominente, deren eigene Social Media Channels hohe siebenstellige Abonnentenzahlen aufweisen, nennen wir Mega-Influencer. Ihre Reichweite ist mitunter riesig, jedoch werden eben diese Kontakte sehr oft mit Werbebotschaften belegt. Daher sind sie für einige Follower inzwischen nicht mehr authentisch. Das Engagement ist oft niedriger als bei anderen Influencern.

Je nach strategischem Ansatz eigenen sich unterschiedliche Influencer für unterschiedliche Zielsetzungen. Ein Mix mehrerer Kategorien kann durchaus Sinn ergeben, um positive Ergebnisse für die eigene Marke zu erzielen. Wirklich passgenau kann die Zusammenarbeit ausschließlich mit Nano- oder Micro-Influencern sein – das hängt sehr stark von dem jeweiligen Szenario und den gewünschten Effekten ab. Grundlegend sollten ausschließlich zur Marke passende Influencer aus der richtigen Kategorie gewählt werden: Brand Fit geht vor Reach!

Influencer Schriftzug

Da sein, wo die Influencer sind

Auf den richtigen Plattformen passende Partner finden

Vor wenigen Jahren wurde diese Marketingdisziplin noch als Blogger Relations, Blogger Marketing oder Blogger PR bezeichnet. Die Disziplin bezog sich auf die Zusammenarbeit mit Personen, die eigene Blogs betreiben und dort Artikel veröffentlichen. Auch YouTuber mit reichweitenstarken Accounts auf der Video-Plattform zählten dazu. Natürlich sind diese Personen, Blogs & Co. nicht verschwunden, aber der Großteil spannender Kontakte findet sich derzeit vorrangig bei Instagram. Hier fühlen sich Influencer pudelwohl – genauso die User: Mittlerweile sind über 15 Millionen Deutsche auf der Foto-Plattform aktiv. Instagram ist derzeit der beliebteste Influencer-Kanal in Deutschland! Durch die steigenden Nutzerzahlen in Deutschland bietet sich dieser Kanal als Schauplatz besonders an. Eine Kampagne auf Instagram hat gute Chancen, viele Sichtkontakte zu generieren. Das gilt im klassischen Feed wie in den Instagram Stories.

Mit Liebe zum Detail

Persönliche Kommunikation auch im Geschäftlichen

Mit freundlichen und sympathischen Menschen umgibt man sich gerne. Das gilt auch für die Kommunikation mit Influencern! So professionell die Branche mittlerweile sein mag, ein nettes Wort oder eine andere Nettigkeit an richtiger Stelle kann kleine Wunder bewirken. Gibt sich ein Unternehmen wirklich Mühe, verfolgt aufmerksam die Kanäle des Influencers und bindet dies auch in die Kommunikation ein, steigt die Chance auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Sorgfältig zusammengestellte und auf den Influencer ausgerichtete Pakete mit Testprodukten lösen beim Influencer einen kleinen Wow-Effekt aus: Eine schöne Verpackung, abgestimmtes Verpackungsmaterial oder ein persönlich geschriebenes Kärtchen zaubern dem Empfänger sicher ein Lächeln ins Gesicht. Daher sollte man die Wirkung eines persönlichen Pakets nie unterschätzen.

Kärtchen mit der Aufschrift "Just For You"

Vom Influencer Marketing zu Influencer Relations

Gute Beziehungen wollen gepflegt werden!

Viele Unternehmen verstehen Aktivitäten im Influencer-Bereich als temporäre Kampagne. Über einen festgelegten Zeitraum findet eine Aktivierung statt, danach gehen Unternehmen und Influencer getrennte Wege. Wir finden das schade! Sind Kontakte geknüpft und Beziehungen zu Influencern aufgebaut, sollte man diese neue entstandene Partnerschaft nicht einfach wieder aufgeben. Pflegt man den Kontakt zum Influencer dauerhaft wie eine Freundschaft, können beide Seiten davon nachhaltig profitieren. Der Influencer arbeitet mit einem passenden Unternehmenspartner auf Augenhöhe. Das Unternehmen selbst baut nach und nach einen echten Markenbotschafter auf, der seiner Community nicht nur über eine einzelne Kooperation zu den Produkten oder Dienstleistungen berichtet, sondern kontinuierlich mehrere Touchpoints schafft. Klingt doch sehr gut für alle, oder?

Gruppe macht einen Fist Bump

Influencer Marketing & Relations at its best

Strategisch durchdacht, flexibel umgesetzt

Wer sich an diesen Tipps orientiert, macht schon vieles richtig. Grundsätzlich gilt: Je nach Zielsetzung der Influencer-Aktivitäten werden die relevanten Influencer aus der Masse der potenziellen Kandidaten selektiert – sowohl bei kampagnenbezogener, als auch bei dauerhafter Partnerschaft. So stehen die Chancen gut, den gewünschten Erfolg im richtigen Kanal mit der richtigen Ansprache zu erzielen und das Influencer Marketing für sich erfolgreicher zu gestalten.

INTERESSE GEWECKT?

Für weitere Informationen zum Thema Influencer Marketing, unserer Arbeitsweise und individuellen Angeboten können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

CHRISTIAN PANSCH

Director Social Media & Prokurist

0421 27867-260

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