construktiv GmbH

Instagram – Storytelling im Quadrat

16. Juni 2015 in Online Marketing, Social Media, Website & Content Marketing | keine Kommentare

istgram_blogvisual-final

Vor Kurzem sorgte Instagram mit der Einführung von beworbenen Beiträgen für medialen Wirbel. Aber wie lässt sich Instagram auch abseits von „Sponsored Posts“ für effektives Marketing nutzen?

Verglichen mit anderen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter ist Instagram sehr visuell ausgerichtet. Text kann zwar als Bildunterschrift oder Overlay eingebaut werden, entscheidend dafür, ob der Text überhaupt gelesen wird, ist aber sicherlich das Bild selbst. Außerdem können in normalen Postings (noch) keine klickbaren Links eingebaut werden. Das Potential zur Steigerung des Traffics auf einer externen Website ist also denkbar gering, auch wenn sich das zukünftig durch klickbare bezahlte Werbung auf Instagram ändern könnte. Trotzdem ist Instagram in Bezug auf Storytelling, Bekanntheit und (emotionale) Kundenbindung ein ideales Marketing-Instrument.

Inhalte geben den Ausschlag

Die Fotoqualität ist das Aushängeschild auf Instagram. Wenn der Instagram-Account primär privat genutzt wird, zum Beispiel um Freunden und Familie Szenen aus dem Alltag zu zeigen, sind Schnappschüsse mit der Handykamera vielleicht genau das richtige, aber nicht in allen Fällen ausreichend um eine Marke angemessen zu repräsentieren. Hochwertige, aber authentische Fotos sorgen dafür, dass User im Scrollen innehalten und auf den Content aufmerksam werden. Außerdem ist zu beachten, dass Fotos auf Instagram ausschließlich quadratisch gezeigt werden.

Um eine Marke möglichst gut zu repräsentieren und die User anzusprechen sollte eine gesunde Mischung aus markenfokussierten und anderen für die Zielgruppe relevanten und zur Marke passenden Bildern gepostet werden.  Bei einem Unternehmen, das mit Reisenden zu tun hat, könnten das beispielsweise Bilder von Urlaubszielen oder Pack-Tipps sein, bei einem Kosmetik-Label Tipps und Tricks rund um das Thema Schönheit oder inspirierende und motivierende Zitate. Viele User interessieren sich auch für Bilder, die einen Blick „behind the scenes“ ermöglichen (also kleine Einblicke in die Produktion, Fotos vom Team, etc.) – das steigert auch die Authentizität der Marke und bietet Möglichkeiten für die User, sich mit ihr zu identifizieren.

Hashtags sind elementar

Hashtags (Schlagworte, die durch Voranstellung eines # (Rautezeichen/Hashtag) klickbar werden) sind die einfachste Möglichkeit für User, Bilder und Accounts zu finden, die sie interessieren. Im Gegensatz zu Twitter sind mehrere Hashtags für ein Bild auch nicht verpönt sondern üblich – so lange sie thematisch zum Bild passen. #tagsforlikes und ähnliche Hashtags, mit denen lediglich um Aufmerksamkeit „gebettelt“ wird, sollte man sich also lieber sparen, aber 5-15 sinnvolle Hashtags sind durchaus vertretbar. Dabei kann es sich lohnen, eigene Hashtags für die Marke oder eine bestimmte Kampagne zu kreieren. Ein perfektes Beispiel dafür ist Nike, deren Claim „just do it“ sich ideal als Hashtag eignet und so alle #justdoit zugeordneten Bilder leicht auffindbar macht. Dieses griffige Hashtag bietet sich außerdem für Nutzer an, ihre relevanten Bilder ebenfalls mit #justdoit zu markieren, wodurch große Mengen User Generated Content (UGC) auf die Marke Nike einzahlen.

Mit dem Claim #justdoit hat Nike ein unverwechselbares Hashtag, das auch unabhängig vom Markennamen funktioniert.

Mit dem Claim #justdoit hat Nike ein unverwechselbares Hashtag, das auch unabhängig vom Markennamen funktioniert.

User Generated Content rund um Marken & Co.

Die besten Testimonials für eine Marke sind die User selbst. Und damit sind nicht in erster Linie bezahlte Influencer gemeint – auch wenn diese Möglichkeit bei Instagram natürlich auch gegeben ist – sondern ganz normale Instagram User, die ihre Bilder mit dem zur Marke oder Kampagne gehörigen Hashtag versehen oder die Marke sogar im Bild markieren. Das kann entweder nach Aufforderung (z.B. im Rahmen eines Gewinnspiels) oder aber auch unaufgefordert geschehen. Insbesondere im zweiten Fall kann es sinnvoll sein, die Bilder zu reposten – also eine Kopie des Bildes mit Nennung des Autors auf dem eigenen Account zu posten. Durch Reposts  (entweder per Screenshot oder mit speziellen Repost-Apps wie InstaRepost) wird den Usern gezeigt, dass ihre Inhalte wertgeschätzt werden und für die Marke wichtig sind – was wiederum bei den Usern den Anreiz erhöht, die Marke in eigenen Bildern zu markieren, um durch Reposts Reichweite zu gewinnen.

Mit einer klaren Strategie vor Augen und einem eigenen Konzept, das nicht nur die Inhalte von Facebook, Twitter und Co.  wiederverwertet, sondern sie nachhaltig ergänzt, passt Instagram wunderbar in eine ganzheitliche Social Media Strategie. Denn in keinem anderen sozialen Netzwerk ist das potentielle Engagement der User so hoch und sind die Möglichkeiten zum Storytelling so groß wie hier. Laut einer aktuellen Umfrage der Zeitschrift Bravo hat Instagram bei Jugendlichen sogar Facebook als wichtigstes soziales Netzwerk vom Thron gestoßen.

Wir unterstützen Sie gern dabei, eine individuelle Instagram-Strategie umzusetzen, Ihren Instagram-Kanal auf- und auszubauen oder eine spannende Kampagne ins Leben zu rufen. Rufen Sie einfach an, oder schreiben sie uns. http://www.construktiv.de/kontakt/


Kommentar schreiben

Kommentar