construktive Social Media Tipps für angehende Azubis

Wenn ihr eine interessante Person kennenlernt, greift ihr da öfter mal zum Handy und „stalkt“ die Social Media Profile? Auch eure zukünftigen Arbeitgeber wissen, dass Facebook und Co. häufig mehr über euch aussagen als Bewerbungsunterlagen. Passend zur diesjährigen Energy Bremen Azubiattacke 2018 geben wir euch praktische Tipps, wie ihr während des Bewerbungsverfahrens am cleversten mit eurer Social Media Präsenz umgeht. Wenn ihr diese beherzigt, seid ihr eurem Traum-Ausbildungsplatz mit Sicherheit einen Schritt näher.

Google dich selbst und gehe sicher, dass nur Infos über dich im Umlauf sind, die du auch öffentlich zeigen möchtest. Profitipp: Im Inkognito-Modus deines Browsers siehst du die Suchergebnisse so, wie sie auch dein zukünftiger Chef sehen würde.

…aber zeig es nicht unbedingt in deinen Social Media Kanälen. Besonders in der Bewerbungsphase solltest du darauf achten, was du öffentlich postest. Aber auch danach sieht es dein Arbeitgeber sicher nicht gern, wenn du am Wochenende feiern gehst und dich am Montag krankmeldest.

Ein Selfie an einem besonderen Ort? Ein Titel-Video statt eines Bildes? Auffällige und außergewöhnliche Titel- und Profilbilder sind dein Aushängeschild. Mit ihnen kannst du direkt auf den ersten Blick punkten und sie sorgen im besten Fall für Gesprächsstoff.

Informiere dich in sozialen Netzwerken über deinen Arbeitgeber und punkte beim Bewerbungsgespräch mit deinem Wissen. Denn die Frage „Warum willst du gerade bei UNS deine Ausbildung machen?“ kommt garantiert.

Merke: Social Media vergisst nie. Auch Jugendsünden werden auf Facebook und Co. gespeichert. Schaue dir deine Profile also ganz genau an, denn du solltest zu 100% hinter den Inhalten auf all deinen Kanälen stehen. Im Zweifel lieber zu viel löschen als zu wenig.

Deine potentiellen Arbeitgeber freuen sich sicher über einen Like. Prüfe zusätzlich unbedingt, welchen Seiten du folgst. Das verrät viel über deine Vorlieben, aber manchmal vielleicht auch zu viel. Kontroverse Seiten und Personen könnten für Zündstoff sorgen.

Hochglanz-Bilder sind zwar schön anzusehen, aber spiegeln deine Inhalte deinen Lebensstil wirklich wider? Deine Arbeitgeber wollen dein wahres Ich kennenlernen.

Social Media Kanäle in der Bewerbung? Wieso nicht?! Wenn du stolz auf deine Accounts bist, mache ruhig auch in der Bewerbung darauf aufmerksam, vor allem, wenn sie zu dem jeweiligen Beruf passen. Bewirbst du dich für eine handwerkliche Ausbildung und hast einen DIY-Instagram-Account? Dann immer rein damit in die Bewerbung!

Zeig deinem Arbeitgeber, dass du dich für die Themen des Unternehmens auch privat interessierst. Gemeinsame Nenner kann man ruhig mal hervorheben. ?

Hobbies im Lebenslauf sind ein Klassiker, aber nicht (mehr) obligatorisch. Wenn du in deinem Lebenslauf deine Hobbies angibst, sollten sie zu deinen Social Media Interessen passen.

Lege dir ein aussagekräftiges Xing oder LinkedIn Profil an und starte frühzeitig mit der Vernetzung. Je früher, desto besser!

Überprüfe deine Privatsphären-Einstellungen. Es gibt Dinge, die solltest du nur mit deinen Freunden teilen und vor Arbeitgebern etc. lieber verbergen. Lass dein Privatleben privat sein.